meine Texte für Newworks

Während meines Praktikums bei der Newworks Design Group habe ich die verschiedensten Aufgaben erledigt – unter anderem habe ich auch die Blogposts für sie geschrieben. Hier sind sie nun alle zusammen aufgeführt…und auch heute schreibe ich von Zeit zu Zeit noch Pressemitteilungen und Texte für die Website.

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Gmund Menu Collection

Nachdem wir seit Jahren auf Speisekartenerstellung für Sterneköche und Luxushotels spezialisiert sind, machten wir es uns zur Aufgabe eine Speisekartenserie zu entwerfen, deren Qualitätsniveau genau dieser hochrangigen Gastronomie entspricht. Kompromisslosigkeit in der Feinheit und schlichte Eleganz bilden neben der Funktionalität den Kern unserer handgefertigten Collection. Einige Bilder haben wir Ihnen hier vorbereitet:

Gmund Speisekarte

In dieser handgefertigten Speisekarte finden bis zu 10 DIN A4 Einlageblätter ihren Platz. Die Erfüllung der höchsten Ansprüche erreichen wir durch handgeschöpftes Japanpapier für die einzelnen Seiten und die außergewöhnliche Einlagetechnik. Wir bieten selbstverständlich ein persönliches Gespräch, kompetente Beratung und weitere Gestaltungsmöglichkeiten, um die Karte an individuelle Ansprüche anzupassen.

Gmund Menükarte

Die Menükarte – ein Muss für jeden Spitzenkoch – bildet den Kern der Collection und ist in zwei Ausführungen erhältlich. Eine Variante umfasst zwei DIN A4 Blätter, während eine Kleinere für Einlagen in DIN A5 geeignet ist. Diese Karte überzeugt in beiden Größen durch Design und Qualität. Selbstverständlich kann sie auch als Dessert-, Frühstücks-, oder Sonderkarte eingesetzt werden.

Gmund Weinkarte

Um die Speisen hat man sich bereits gekümmert aber wohin mit den leckeren Edeltropfen? Weil so manche Sommeliers über 1.000 Positionen führen, konzipierten wir diese Ausführung einer Weinkarte. Auf 26 DIN A4 Seiten werden die Schätze des Weinkellers stilgerecht präsentiert statt aufgelistet. Auch andere Formatvarianten sind auf Anfrage möglich.

Gmund Dessertkarte

Eine kleine Karte für die süßen Gaumenfeuden, die den krönenden Abschluss eines jeden Menüs darstellen. Hier rückt der Gourmet seine Desserts auf zwei Einlageblättern im Format 210 x 210mm in das perfekte Licht – Platz genug für Kaffees und Digestivi. Das einfache Wechseln der Einlagen für inhaltliche Änderungen macht unsere gesamte Collection nicht nur formschön, sondern auch praktisch.

Gmund Barkarte

Eine edle Barkarte darf in keinem Luxushotel fehlen. Damit bringt der Barmann seinen Gästen sowohl klassische Cocktails, als auch Biere und AFG näher. Zwei Einlagen der Höhe DIN A3 (längs halbiert) bieten zudem noch ausreichend Platz für ausgewählte Spirituosen und Weine
Der Abschluss eines schönen Abends?

Gmund Rechnungsfolder

Und was kommt nach dem perfekten Menü? Das i-Tüpfelchen nach dem besonderen Dinner bietet der Gmund Rechnungsfolder – selbstverständlich mit eigenem Logo veredelt. Nicht nur Speisen können edel präsentiert werden, auch Zahlen kann man dem Gast geschmackvoll überreichen.

Der Link zu diesen kurzen Texten darf hier aber auch nicht fehlen, denn die Bilder dazu kann man nur bei Newworks ansehen. Es lohnt sich!

Newworks/GMC

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GRAND DESIGN FÜR HAUTE CUISINE
HANDGEFERTIGTE SPEISEKARTEN FÜR STERNEKÖCHE UND LUXUSHOTELS

Die Newworks Design Group entwirft eine Kollektion von Speisekarten für Sterneköche und Luxushotels und setzt damit den Anspruch auf elegantes Design im Speisekartenbereich für die Spitzengastronomie konsequent um.

Um den Anforderungen von Sterneköchen und Luxushotels gerecht zu werden, setzte das Newworks Speisekarten-Atelier auf Feinstpapier in bester Qualität. Dafür kam niemand Geringerer als die Büttenpapierfabrik Gmund in Frage, die sich bereits 1829 bei ihrer Gründung der Herstellung feinster Papiere für besondere (Qualitäts-)Ansprüche verschrieb.

Hohe Maßstäbe werden nicht nur bei der Auswahl erlesener Materialien gesetzt, sondern auch bei der umweltfreundlichen Veredelung der Firma Paperlux™ in Hamburg. Mit ihrem patentierten und einzigartigen Papiergravurverfahren können Logos, Illustrationen und Schriftzüge in gestochen scharfe 3D-Gravuren auf die Karten übersetzt werden.

Kompromisslose Feinheit und elegante Funktionalität bilden den Kern der Kollektion, die aus fünf Karten und einem Rechnungsfolder besteht. Diejenigen die sich etwas anderes als die sich in der Auswahl befindlichen Menü-, Speise-, Wein-, Dessert-, und Barkarten wünschen, kommen auch auf ihre Kosten. Das Speisekarten-Atelier unterstützt Spitzengastronomen mit originellen, kreativen Lösungen und erstellt auch gerne individuelle Konzepte.

Auf der Newworks-Website gibt es zahlreiche Infos über die Gmund Menu Collection, sowie Abbildungen, eine Info-Broschüre zum Herunterladen und ein Bestellformular für Kartenexemplare – sogar mit eigenem Logo. Weitere Details und eine ausführliche Beratung erhalten Sie bei der Newworks Design Group.

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Sechs Wochen und ein bleibender Schaden

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Zwei Männer an einem Tisch, ihre Blicke auf die Monitore gerichtet. Meine knittrige Bluse, die unpassende Jeans und das zu späte Erscheinen der Praktikumsbewerberin wurde scheinbar kaum bemerkt. Ich wurde herzlich begrüßt mit den Worten “Du bist also die neue Praktikantin?” Ein paar Mails hin und her geschickt und schon hatte ich den Platz? Was war da nur faul?

Die beiden zeigten mir meinen Platz – überraschenderweise am gleichen Tisch, wo auch sie arbeiteten – und ich konnte sofort mit kleineren Arbeiten anfangen. Speisekartendesign? Na das konnte ja heiter werden. Da saß ich nun mit zwei scheinbar kreativen in einer winzigen Agentur, die aber trotz ihrer ausschließlich männlichen Bewohner sehr stilvoll eingerichtet war. Sie hatten also entweder wirklich einen Sinn für schöne Dinge oder einer von beiden eine Freundin mit Geschmack.

Eine typische Designagentur war Newworks nicht. Ein Chef, barfuß, der in kurzen Hosen, genüsslich sein Frühstück verspeiste und neben mir ein leerer Stuhl, weil der andere seit Stunden einen Korken und Brotkrümel fotografierte. Und hier sollten außergewöhnliche Speisekarten entstehen? Irgendwie war ich skeptisch. Doch an jedem Tag dieser sechs Wochen lernte ich, dass ihre außergewöhnliche Art der Schlüssel zum Erfolg war.

Zwei Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Eine Agentur, die kleiner kaum sein könnte. Ein Humor, der verrückter kaum sein könnte. Speisekarten, die ausgefallener kaum sein konnten. Sechs Wochen, die besser kaum hätten laufen können.

Andrew und Alex in einem kleinen Raum, gemeinsam an einem Tisch und mit einer Idee – das hat Folgen. Meistens sind es viele lustige Kommentare und Bemerkungen über die Monitore hinweg, wichtige Gespräche der Geschäftsleitung und eine ganze Menge kreativer Gedankenaustausch. All das sammelt sich in diesem kleinen Raum und ich durfte nicht nur daran teilhaben, sondern auch mitmachen.

Meine bleibenden Schäden? Egal in welchem Café oder Restaurant – ich vergleiche die Karte immer mit denen, die ich bei Newworks gesehen habe. Damit kann ich umgehen, aber mit so mancher Speisekarte nicht mehr.

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Photographie für Speisekarten
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Schon aus der Zeit der alten Römer und Griechen wurden aufgeschriebene Speiseabfolgen überliefert. Die offizielle erste Menükarte entstand jedoch erst im Jahre 1521, als Herzog Heinrich von Braunschweig seinem Küchenmeister alle Gerichte eines Festessens auf Pergament schreiben ließ.

Damals wurden die Menükarten individuell und aufwendig, zum Teil von Künstlern gestaltet. Als im 18. Jahrhundert die ersten öffentlichen Restaurants eröffnet wurden, wollten auch bürgerliche Gastwirte verzierte Menülisten für ihre Gasthäuser haben. Illustrationen und Zeichnungen von Gebäuden bestimmten fortan die Gestaltung der Karten und waren zugleich das Aushägeschild der jeweiligen Wirtschaft.

Heutzutage setzen viele Gastronomen noch immer auf ausdrucksstarke Bilder um ihre Speisekarte zu gestalten. Die Photographie bietet im Vergleich zu früher fast grenzenlose Möglichkeiten dies umzusetzen. Detailfotos, Innenausstattung in Szene gesetzt oder Schnappschüsse von Speisen und Zutaten sind kaum mehr aus Speisekarten wegzudenken.

Unser Speisekarten-Kreativshop photographiert auf Wunsch Restaurants oder Speisen für Gastronomen oder verziert Speisekarten, Websites und Broschüren mit außergewöhnlichen Schnappschüssen. Veredelungen der Photos machen die Eleganz und Originalität aus. Auch Kunden, die keine Möglichkeit haben, persönliche Photos anfertigen zu lassen müssen nicht leer ausgehen. In solchen Fällen werden Bilder im Internet gekauft, die wir dann an Kundenvorstellungen anpassen können.

Stockphotography macht es möglich im Internet zu fast jedem Thema passende Bilder zu finden, die oft so gut gemacht sind, dass sie nur wenig Nachbearbeitung benötigen. Die richtigen Motive zu finden ist wegen der großen Auswahl nicht immer leicht – die Bilder dann noch in Schmuckstücke zu verwandeln und in die Karte einzupassen ist eine Herausforderung. Trotzdem ist es eine praktische Alternative für Kunden, deren gastronomischer Betrieb nicht bei uns um die Ecke liegt und die auf eine kostspielige Anreise verzichten möchten.

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Energie der Zerstörung

Cocktails anders in Szene gesetzt
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In der Juniausgabe der Novum wurde über zwei Kommunikationsdesignerinnen berichtet, die ihr Buch „Zielwasser“ veröffentlicht haben. Mit einer Luftdruckpistole haben Anika Krause und Miriam Oelmayer auf Cocktails geschossen, um außergewöhnliche Schnappschüsse zu bekommen. Eine originelle Idee, über die wir mehr wissen wollten.

Wie sind Sie auf die Ideen zu „Zielwasser“ gekommen?

Das Buch »Zielwasser« entstand im 6. Semester im Modul Image-Design. Die Aufgabe war sehr frei gestellt, es sollte nur etwas mit Energie zu tun haben. Uns hat die Energie interessiert, die bei Zerstörung von Dingen auftritt. Deshalb haben wir begonnen Dinge auf die verschiedensten Arten zu zerstören, unter anderem mit Sprengstoff, Vorschlaghammer und eben der Luftdruckpistole. Wir wollten exakt diesen Zerstörungsmoment einfangen, wofür sich die Ultrakurzzeitbelichtung am besten eignet. Nach unzähligen Versuchen und vielen zerstörten Dingen haben wir bemerkt, dass sich Glas in Kombination mit Flüssigkeit und die Luftdruckpistole am besten eignen. So kamen wir auf die Idee ein Cocktailbuch der etwas anderen Art zu machen.

Was macht Ihnen mehr Spaß – Cocktails trinken oder auf Cocktails schießen?

Definitiv schießen.

Hatten Sie Hemmungen auf Gläser zu schießen?

Wir waren froh, über jedes passende Glas das wir finden konnten. Das Buch beinhaltet immerhin 43 Cocktails. Wenn wir dann etwas passendes gefunden hatten, ging es mehr um ein gutes Foto als um die schönen Gläser.

Wurde dabei jemand verletzt?

Wir waren gut mit Schutzbrille und Schutzkleidung ausgerüstet, so dass Schlimmeres als einige Schnittwunden vermieden werden konnte.

Mussten Sie die Scherben selbst wegräumen? Würden Sie es noch einmal machen?

Das war eine ziemliche Arbeit. Eigentlich mussten wir nach jedem Schuss das gesamte Fotostudio inklusive Wände, Decke und Boden sauber machen. Wir finden es hat sich gelohnt und würden sofort wieder tun.

Wie war die bisherige Reaktion auf „Zielwasser“?

Sehr gut.

Wie definieren Sie „Design“?

Design begegnet uns allen im Alltag ständig und überall. Eigentlich wurde alles irgendwann einmal entworfen und designed. Ob Steckdose oder Milchkarton.

Wann sind Sie am kreativsten?

Zusammen.

Was inspiriert Sie und was nervt Sie wenn Sie an einer Idee arbeiten?

Inspirieren kann einen alles und nerven auch.

Wortspiele wie „Zielwasser“ und „Hirnreisend“ sind die Namen Ihrer Arbeiten – gab es darauf Reaktionen?

Nein, auf die Titel direkt eigentlich nicht.

Sie haben im Juli diesen Jahres Ihren Bachelor of Arts bestanden – wie sehen Ihre weiteren Karrierepläne aus?

Schön wäre es weiterhin zusammen arbeiten zu können. Ansonsten haben wir gerade unsere Webseite fertiggestellt (www.artbastard.de) und werden uns erst einmal bewerben. Ziel ist es, irgendwann zusammen unsere eigene Agentur zu haben.

Sie haben gemeinsam „Zielwasser“ erarbeitet – kann man weitere gemeinsame Projekte erwarten?

Unsere Bachelorthesis »Hirnreisend« war ebenfalls eine Arbeit von uns beiden zusammen und man kann auf jeden Fall weitere Projekte erwarten.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit? Ideen, Projekte,…?

Im Moment beschäftigen wir uns mit dem Thema »Abriss«. Was genau daraus wird ist aber noch unklar.

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?

Interessante Jobs und kreative Herausforderungen.

Was denken Sie, wie sich Design, Gestaltung und der Geschmack der Leute in Zukunft entwickeln wird? In welche Richtung? Was würden Sie sich wünschen?

Wünschen würden wir uns, dass die Leute hochwertige Gestaltung, Materialien und Drucktechniken zu schätzen wissen. Bücher, Broschüren oder Zeitschriften sollten nicht nur als Informationsträger, sondern auch als kleine Schätze verstanden werden

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FOODWARE
Niederländische Food Designerin Marije Vogelzang

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„Ich finde es faszinierend etwas zu gestalten, dass Menschen ihren Körpern zuführen. Man kann jemandem durch nichts näher kommen, als durch Essen.“ sagte Marije Vogelzang einst in einem Interview.

Seit dem Jahr 2000 beschäftigt sich die Niederländerin mit Designmöglichkeiten rund um das Verb „essen“ und kreiert außergewöhnliche Mahlzeiten. Ihre Arbeit besteht daraus, sich mit essenden Menschen, Geschmack, Geruch, Farben, Formen, Zubereitung, Inhaltsstoffen und allem, was zum Essen gehört zu beschäftigen und daraus ein Erlebnis zu schaffen.

Marije selbst bezeichnet sich als „food designer“ und präsentiert Ihre Werke und Köstlichkeiten in Ihren Restaurants Proef in Amsterdam und Rotterdam. Wer nicht persönlich erleben kann, wie die 30jährige aus einfachen Nahrungsmitteln ein Kunstwerk oder Erlebnis formt, kann sich auf Ihren Websites Fotos von den Ausstellungen, Mahlzeiten und Events ansehen. Meterlange Buffets, Obstschalen aus Brot, Farbenspiele mit verschiedenem Gemüse oder ein außergewöhnlich verzierter Kuchen sind die Motive, die in Szene gesetzt und fotografiert, aber auch öffentlich ausgestellt und angeboten werden. Gäste betrachten die Werke staunend und müssen sich überwinden die Leckereien zu essen, da die originell angerichteten Speisen zu schön sind, sie einfach zu zerstören.

Da es sich bei „Proef“ aber um ein Restaurant handelt, sind die farbenfrohen Snacks zum Verzehr und Genuss entstanden. Außerdem geht es bei Vogelzangs Design nicht nur um schönes Aussehen, sondern auch um das wichtigste Element des Essens – den Geschmack! Dieser ist bekanntlich bei jedem Menschen unterschiedlich, aber durch die Vielseitigkeit Ihrer Projekte spricht Marije Vogelzangs Arbeit die unterschiedlichsten Vorlieben an und bietet Erlebnisse, die weit über die Vorstellungen der Gäste hinausgehen.

http://www.proefrotterdam.nl
http://www.proefamsterdam.nl

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WWW.RESTAURANT-BERATER.DE
Presse-Fundstück September 2008

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Innovative Erfindung für die Gastronomie & Hotellerie

Designagentur für die Gastronomie stellt ihr erstes eigenes Produkt vor. Täglich werden neue Produkte präsentiert, die ein wenig besser sind als ihre Vorgänger. Hier geht es jedoch um ein Produkt, dass einzigartig und außergewöhnlich ist und darum keinen wirklichen Vorgänger hat.

Vollendete Form, schlichte Eleganz, einfache Technik und trotzdem (oder gerade deswegen) ist es auffallend modern. Weiche Kanten im Kontrast zu hartem Metall mit Zacken – jedoch ist es bis ins letzte Detail aufeinander abgestimmt. Leicht, aber robust durch mattes Plexiglas, hochwertige Verarbeitung der Klemmmechanik und dazu noch die individuelle Gestaltung der eingelegten Karte machen die Clipboard-Speisekarte zu einem edlen Blickfang auf jedem Tisch. Lang und elegant in kompakter Größe, ist sie ideal als Tages-, Wochen-, Saison-, Dessert- oder Frühstückskarte.

„Jeder verdient seine eigene Speisekarte“ ist der Grundsatz des Speisekarten-Kreativshops der Newworks Design Group. Nicht nur die Clipboards werden an Kundenwünsche angepasst – Sonderanfertigungen stehen auf der Tagesordnung und für jeden Kunden wird an einer neuen Idee gearbeitet. So darf man gespannt sein, welche Innovationen den kreativen Köpfen als nächstes entspringen.

Die Newworks Design Group ist eine Designagentur die sich auf Kommunikationsdesign für die Gastronomie spezialisiert hat. Die Würzburger erstellen seit 2002 hauptsächlich ausgefallene und kundenorientierte Speisekarten für hochrangige Hotels und Restaurants. „Nichts von der Stange“ ist das Motto, des Speisekarten-Kreativshops von Alexander H. Carls und Andrew J. Kormanec, nach dem sie Objekte in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz betreuen.

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Original italienische Croissants
Speisekarten-Übersetzung ins Englische

»Katze im Sack« übersetzt sich eine ungarische Gaststätte selbst in Ihrer deutschen Ausgabe der Speisekarte. Ein kreativer Kopf dachte sich einen Einleitungstext aus, der die Gäste freundlich begrüßen und auf das Menü vorbereiten soll. Im Ungarischen ist dieser Text bestimmt einladend und freundlich, aber laienhaft übersetzt lesen deutsche Kunden nun etwas ganz anderes:

»Ergriffen von der Atmosphäre des Ortes, Leib und Seele allerlei Genüssen übergeben, verbringen die Gäste die in unserem Leben achso ungerecht kurze Zeit in Freude.« Das ist leider kein Einzelfall. Weltweit sitzen deutsche Urlauber vor verwirrenden Speisekarten, die angeblich in deutscher Sprache verfasst sind und bestellen dann »Meerobst« oder »Eine daube aus rindfleich«.

Auch in Deutschland gibt es solche Sprachprobleme. So gibt es in manchen Restaurants oder Cafés »original italienische Croissants« oder »Pizza amerikanisch gestielt«. Unbekannte Sprachen, Unaufmerksamkeit oder Zeitmangel? Newworks Design Group wird ratlosen Restaurantbetreibern in Zukunft gerne unter die Arme greifen, bevor derartige Probleme auftreten. Ausführliche Beratung, kleine Hilfestellungen oder die gesamte Gestaltung und Übersetzung der Speisekarte in gängigen Sprachen sind eine neue Herausforderung, der sich Newworks gerne stellen möchte.

Die Newworks Design Group hat sich darauf spezialisiert ausgefallene und kundenorientierte Speisenkarten zu gestalten und außergewöhnliche Restaurantkonzepte zu entwerfen. „Nichts von der Stange“ ist das Motto, nach dem sie Gastronomen in ganz Deutschland unterstützen und beraten. Originell, individuell und auf Wunsch jetzt auch noch mehrsprachig! Was will man mehr?

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Hotel Savoir Vivre*****

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Gastro Design ist für viele kreative Köpfe ein Traum. Moira Schwappach träumt nicht davon, sondern beschäftigt sich in ihrer Diplomarbeit mit der Gestaltung des Corporate Design ihres fiktiven Restaurants und nennt dies ‚SAVOIR VIVRE‘.

Benimmregeln und gute Tischmanieren sollte man beherrschen, wenn man ihr fiktives Hotel besucht oder in ihrem Gourmetrestaurant speisen möchte. Was außer gutem Benehmen und dem vollendeten Design noch wichtig war, um diese außergewöhnliche Arbeit abzuliefern, haben wir sie gefragt…

Deine Diplomarbeit erschein recht puristisch, ist das für Dich ein „Muss“ wenn es um die 5 Sterne Küche geht?
Eleganz und hohe Qualität lassen sich durch eine klare aber trotzdem ausgefallene Erscheinung in meine Augen gut darstellen. Da ich das Restaurant & Hotel Savoir Vivre im oberen Preissektor angesiedelt habe, passt diese Reduktion der Gestaltungselemente.

Was ist Design für Dich?

Design bedeutet für mich etwas schönes, ästhetisches zu schaffen. Der Zweck sollte natürlich nicht vergessen werden, man muss die richtige Balance schaffen können.

Welche Marke würdest Du am liebsten mal so richtig umgestalten?

Puh, da fällt mir gerade keine ein. Die nicht so schönen Dinge bleiben mir nicht so in Erinnerung. Der Platz wird für die genialen Dinge benötigt.

Wie wehrst Du dich am schnellsten gegen die Frage „Warum habt Ihr Fritzen immer Apple Computer“?:

Die Macs sind einfach Idiotensicher!🙂

Trägst Du selbst unter der Dusche einen Schmierzettel für Gestaltungskonzepte mit Dir herum, wie man es ja von Kreativen in der Werbung erwartet, oder trennst Du den Arbeitsplatz von Deiner Freizeit?

Trennen lässt sich das nicht. Gute Ideen kennen keine Arbeitszeiten. Bei Aktivitäten, wie unter der Dusche, beim Abspülen oder Zähneputzen, bei denen die Gedanken ihren freien Lauf haben, kommen mir öfter auch Ideen zu den anstehen Jobs in der Arbeit. Das wird natürlich gleich notiert oder gescribbelt.

Was war bis jetzt Dein größter beruflicher Mißerfolg?

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich soetwas zum Glück noch nicht erfahren müssen. Bis jetzt laufen meine Projekte gut und die Kunden sind mit meiner Arbeit zufrieden.

Wer ist Dein Designidol / Werbestar?

Ein Idol habe ich nicht. Alle schönen Dinge werden bewundert und gesammelt. Diese bewahre ich in meiner eigenen, stetig wachsenden Design-Bibliothek zu Hause auf.

Das zweitbeste Restaurant nach Savoir Vivre?

Spontan fällt mir „Koch & Kellner“ ein. Dort war es sehr lecker.

Eine sehens-, lesenswerte Internetseite?

http://www.doublestandards.net Die Arbeiten auf dieser Seite gefallen mir besonders gut.

Wo wirst Du in Deinem nächsten Urlaub sein?

NEW YORK. Da freue ich mich schon wahnsinnig drauf.

Wir wünschen ihr natürlich, dass sie auch weiterhin von beruflichen Misserfolgen verschont bleibt und hoffen, dass wir im ’savoir vivre‘ vielleicht einen kleinen Rabatt bekommen, wenn es irgendwann realisiert wird.

Eine Antwort to “meine Texte für Newworks”

  1. erika Says:

    ich bin wirklich wieder einmal begeistert und ich finde den text super.
    auch ich werde die nächsten speise – und getränkekarten mit anderen augen sehen.
    weiter so, genial

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